Wertpapierdepot
Das Wertpapierdepot wird benötigt, damit man darin verschiedene Wertpapiere verwahren und verwalten lassen kann. Somit ist das Depot die Grundlage dafür, dass man mit Aktien, Fonds, oder Anleihen handeln kann, weil diese Wertpapiere auf dem Depot verbucht werden müssen. Sehr viele Banken bieten heutzutage ein solches Wertpapierdepot an, aber auch Onlinebroker sind in diesem Bereich tätigt. Die zu zahlenden Gebühren bewegen sich in einem großen Rahmen, sodass der Anleger auf jeden Fall gut beraten ist, wenn er einen Wertpapierdepot Vergleich durchführt. Von der Reihenfolge empfiehlt es sich natürlich, diesen Vergleich durchzuführen, bevor man sich mit dem Depotkonto eröffnen beschäftigt, denn man eröffnet natürlich immer dort das Depot, wo man später auch mit den Wertpapieren handeln möchte. Bei diesem Vergleich spielen bezüglich der Gebühren vor allen Dingen zwei Aspekte eine Rolle, und zwar die Depotgebühren und die Ordergebühren.
Bei den Depotgebühren handelt es sich um Kosten, die manche Banken nach wie vor dann berechnen, wenn man ein Depotkonto hat. Ob darüber gehandelt wird oder nicht spielt keine Rolle, denn bei den Depotgebühren handelt es sich um feste Kosten, die in der Regel pro Jahr berechnet werden. Diese schwanken zwischen 20 und 50 Euro pro Jahr. Viele Anbieter, insbesondere die Onlinebroker, berechnet diese fixen Gebühren allerdings bereits gar nicht mehr. Was jedoch jeder Anbieter eines Wertpapierdepots berechnet, über den man mit den Papieren handeln möchte, sind die Ordergebühren. Diese fallen immer dann an, wenn man Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder Anleihen kauft oder verkauft. Dabei beinhalten die Ordergebühren zum einen die fremden Gebühren (Börsengebühren) und natürlich die Gebühren, die der Anbieter selber berechnet und als Einnahme verbuchen kann, während es sich bei den anteiligen Börsengebühren nur um eine Weiterleitung von Kosten handelt.